Fiebergeschichte: kleine Fortschritte

30. November 2019

Mein nächstes Buch macht nun doch mal wieder Fortschritte. Der Text steht weitestgehendst, nun arbeite ich intensiv an den Illustrationen. Es werden wohl 29 ganzseitige Bilder, die male ich mit Procreate auf meinem iPad Pro.

Soviele Bilder sind aber auch soviel Arbeit. Also wird es noch dauern.

Ein anderes Problem ist das Setzen. Bisher hab ich das mit Scribus gemacht, ein feines Open Source Satzprogramm. Ich kenne und benutze es seit vielen Jahren. Leider sind die Versionen „stabil“ und „experimentell“ seit mehreren Jahren praktisch unbrauchbar, und die älteren aus der 1.3-er Reihe habe ich leichtsinnigerweise nicht aufbewahrt.

Mit den derzeitigen Versionen von Scribus kann man zwar super Plakate designen oder kleine Broschüren, aber Bücher mit 50+ Seiten sind eine Quälerei und Bücher mit Hunderten von Seiten sind ein Ding der Unmöglichkeit. Seit vielen Monaten hoffe ich auf das entscheidende Update, aber derweil – nix!

Projekte

19. März 2019

Nix Neues von meinen Buchprojekten.

Hab zwar kürzlich mal wieder ein Buch für die Veröffentlichung fertig gemacht, aber nicht für mich, sondern einen fremden Text.

Meine Fiebergeschichte wartet auf die letzte Überarbeitung des Textes, und mit Illustrationen etc hab ich noch nicht mal angefangen. Ein ganz neues Projekt ist erst zur guten Hälfte fertiggeschrieben, jetzt warte ich auf neue Eingebungen.

Derweil lese ich wieder viel mehr, auch gut.

Frieden

1. Februar 2017

Wir leben hier seit Jahrzehnten in Frieden.

Anderswo auf der Welt kracht es gewaltig, immer schon und noch immer.

Anscheinend wissen die Leute auch hier den Frieden nicht mehr zu schätzen.

Die Leute? Noch ist das keine Mehrheit, aber die Tendenz ist mehr als beunruhigend.

Martin Suter: Montecristo

27. Oktober 2015

Der Roman Montecristo von Suter ist wohl das beunruhigendste seiner bisherigen Werke.
Ein Thriller, trotz der ruhigen Art Suters eher atemlos, gehetzt vom Anfang bis zum schrecklichen Schluss.
Nichts wird ausgelassen, was schief gehen kann geht schief, und das aus voller Absicht.
Die Welt ist schlecht, das wissen wir alle, aber dass die gediegene Finanzwelt, insbesondere die besonders gediegene Schweizer Finanzwelt, dermaßen böse, heimtückisch bis hin zu kriminell sein kann, wer hätte das gedacht…

Extrem lesenswert. Martin Suter vom Feinsten!

Martin Suter: Montecristo – Diogenes Verlag

rudolf mittelmann: Im Auftrag der Chefin

10. Oktober 2015

Mein zuletzt herausgekommener Roman heißt nun „Im Auftrag der Chefin„, der Arbeitstitel war „Der Mann im Wald“.
Das erste Machwerk aus meiner „Feder“ ohne Happy End: Es ist eine finstere Geschichte, wenn es auch abenteuerhaft und lustig anfängt, mit allerlei Liebesverwirrungen und viel Wald. Natürlich.
Aber dann bröckelt die schöne Welt so langsam ein, und man fragt sich, ob das wirklich so passiert oder nur im Kopf des Protagonisten, der verzweifelt versucht, den Auftrag seiner Chefin zu erfüllen, aber am Ende kann nur sie noch helfen, sonst niemand. Kann sie helfen?

Mehr auf der Webseite zum Buch.
rudolf mittelmann: Im Auftrag der Chefin, 2015, BoD Norderstedt, Roman mit 23 farbigen Illustrationen

Andy Weir: The Martian

27. August 2015

Im Sommer haben wir The Martian auf dem Kindle gelesen, bei weit über 30 Grad im Schatten des großen Nussbaums…
Zuerst dachte ich, eine einfache Geschichte, aber schön, mal wieder so richtig altmodische Weltraumromantik wie in den Siebzigerjahren.

Allerdings entwickelte sich die Geschichte bald doch in eine eigenständige und modernere Richtung.
Einerseits extremer Realismus, so dass ich lange glaubte, der Auto müsse unbedingt Insider sein, also NASA Mitarbeiter – ist er nicht.
Andererseits große Spannung, und auch weit mehr als das Überleben auf dem Mars, es geht auch viel um Politik, Gendering, Hilfsbereitschaft, und das Verhalten in Hierarchien.
Ich finde, ein wirklich großer Roman, absolut lesenwert.

Andy Weir: The Martian, 2015, Amazon Kindle eBook

Der Mann im Wald

1. Mai 2015

Mein nächstes Buchprojekt ist „Der Mann im Wald“ – gewesen.
Das habe ich von 2008 bis 2010 geschrieben, aber nie fertig gemacht.

Nun ist alles ausformuliert, gesetzt, illustriert und zu BoD geschickt, der Vertrag ist unterschrieben, jetzt heißt es warten.
Während der Endredaktion hat sich aber der Titel geändert:
Das Buch heißt jetzt „Im Auftrag der Chefin“.

Cover von

Jetzt heißt es warten, bis es durch die Mühlen von BoD durch ist…
Eine Website gibt es auch dazu.

rudolf mittelmann: Der Junge und die Stadt

7. April 2015

Seit 26. Februar ist nun mein Buch fertig:
Der Junge und die Stadt
Eine Detektivgeschichte für junge und junggebliebenen Leser und Leserinnen.

Taschenbuch: 264 Seiten
ISBN: 978-1508591948

zB bei Amazon für ungefähr 12€.
Auch als Kindle-Ebook zu haben.

Lesung Martin Suter – Montecristo

7. April 2015

Zu Lesungen gehe ich eher selten, Ausnahme waren die Mittagslesungen im Kulturhauptstadtjahr 2009.
Wenn aber mal einer der Lieblingsautoren kommt, dann muss ich natürlich hin.
Am 9.3.2015 kam also Martin Suter in den Festsaal der Oberbank, fast 2000 Menschen, ob die alle der Literatur wegen gekommen sind oder vielleicht doch eher zur vornehmen Gratisbewirtung im großzügigen Foyer?
Jedenfalls waren die Interviews voraussehbar verzichtbar, zumal Suter die Eigenart hat, immer nur ein paar Aspekte zu verraten, den Rest zu verschweigen. Dafür war die eigentliche Lesung echt genial. Seine etwas allzu ruhige Stimme macht aus seiner fesselnden Schreibe eine fast unerträglich spannende Steigerung, und natürlich hat er dann jeweils abgebrochen, wenn er zuviel verraten hätte – wir sollten das Buch ja kaufen.
Es ging um sein neuestes Werk, wenige Tage vorher erst erschienen, und schon auf den Bestsellerlisten weit oben:
Martin Suter: Montecristo – Diogenes Verlag

Buch veröffentlichen für lau

26. Februar 2015

Im Januar habe ich einen Roman geschrieben, einen Thriller (nicht nur) für Jugendliche.
Den will ich jetzt als gedrucktes Buch veröffentlichen, ohne was dazu zu zahlen, das geht seit kurzer Zeit bei Amazon Create-Space.
Und als eBook auch, über die Kindle-Schiene (Kindle-Direct-Publishing).
In der Werbung klingt das so, als sei das ganz leicht und in 5 Minuten gemacht.
Pustekuchen!
Alleine den Account einzurichten, inklusive amerikanisch-peinlicher Befragung zu den Steuerpflichten, und das ganze juristische Zeug seitenweise alles in englisch, na prost.
Und wenn man das für die gedruckte Version durchgestanden hat, dann muss man für die eBook-Veröffentlichung alles nochmal durchkauen, entsetzlich.

Aber, es macht zwar viel Arbeit, kosten tut es aber nix – außer der Zeit und Energie eben. Immerhin!