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	<title>Freiheit, Meinung, Recht</title>
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		<title>Schreibwut</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 21:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rm53</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier gab es lange nichts Neues.
Der Grund ist einfach: Mich hat mal wieder die Schreibwut gepackt.
Nachdem ich nach Weihnachten das Buch &#8220;Der Koch&#8221; von Martin Suter angefangen hatte, bekam ich eine heftige Erkältung mit Fieber. In dieser Nacht träumte ich halb, halb fantasierte ich vor mich hin. Am nächsten Morgen dachte ich, es wäre schade, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier gab es lange nichts Neues.<br />
Der Grund ist einfach: Mich hat mal wieder die Schreibwut gepackt.<br />
Nachdem ich nach Weihnachten das Buch &#8220;Der Koch&#8221; von Martin Suter angefangen hatte, bekam ich eine heftige Erkältung mit Fieber. In dieser Nacht träumte ich halb, halb fantasierte ich vor mich hin. Am nächsten Morgen dachte ich, es wäre schade, diese wilde Träumerei zu vergessen, und begann sie drei Tage später aufzuschreiben. Erst beim Schreiben merkte ich, dass es sich um drei nicht direkt zusammenhängende Teile handelte, Teile oder Kapitel einer größeren Geschichte.<br />
Diese drängte sich aus mir heraus, ungeplant, spontan, wie auch immer, wurde länger und länger, sprengte den Rahmen einer Kurzgeschichte. Nach genau einem Monat war sie fertig, 29.12.2011 &#8211; 28.1.2012.<br />
Fast exakt genau gleich lang wie mein erster Roman vor fünf Jahren.<br />
Aus den drei Kapiteln waren dreißig geworden.<br />
Mir war die Geschichte viel zu sexlastig, aber ich konnte das nicht beeinflussen. Unmöglich. Es kam wie es kam.<br />
Seither arbeite ich noch an dem Text, Fehler beheben und kleine Verbesserungen.<br />
Meine Frau findet die Geschichte spannend. Das ist ja schon mal was.</p>
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		<title>Michel Houllebecq: Karte und Gebiet (3)</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 22:07:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schnitt, Cut, Bruch &#8211; Überraschung!
Teil 3 von Karte und Gebiet beginnt mit einem Knalleffekt.
Auf einmal befinden wir uns mitten in einem Krimi mit einem grausigen Mordfall und der von anderen Krimis (Simenon, Vargas, &#8230;) bekannten Pariser Mordkommission vom Quai des Orfèvres.
Na so was. Wirklich verblüffend. Nicht dass es in seinen anderen Büchern keine Action-Szenen gäbe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schnitt, Cut, Bruch &#8211; Überraschung!<br />
Teil 3 von <strong>Karte und Gebiet</strong> beginnt mit einem Knalleffekt.<br />
Auf einmal befinden wir uns mitten in einem Krimi mit einem grausigen Mordfall und der von anderen Krimis (Simenon, Vargas, &#8230;) bekannten Pariser Mordkommission vom Quai des Orfèvres.<br />
Na so was. Wirklich verblüffend. Nicht dass es in seinen anderen Büchern keine Action-Szenen gäbe, aber ein richtiger Krimi?<br />
Ich will hier nichts verraten, aber letzten Endes wird es doch kein echter Krimi. Viele Komponenten sind da, das Wichtigste (?) fehlt aber. Mehr kann ich nicht sagen.<br />
Im Grunde will das Buch lieber ein echter Houllebecq bleiben, als zum Krimi zu mutieren&#8230;</p>
<p>Sehr verblüffend fand ich dann die vielen kurzen Abschnitte im ewig langen Epilog. Warum kann es der Autor nicht damit bewenden lassen, denke ich von Seite zu Seite, immer noch etwas anhängen, noch eins draufsetzen, oder auch etwas zurechtrücken&#8230; muss das sein? Also ich hätte das weggelassen. Und das. Und dieses schon überhaupt. Wie eine Beethoven-Symphonie, die nach dem Finale immer nochmal weiterführt und ein noch bombastischeres Finale draufsetzt, und noch eins&#8230; Michel, lass es gut sein. Es war gut, aber jetzt reicht&#8217;s&#8230; Oder doch nicht? Darüber habe ich mehrere Nächte lang nachgegrübelt, und nun eben die wirklich letzten fünf Seiten gelesen, und jetzt denke ich: Doch, ein langer Abgang ist auch nicht schlecht, wie bei einem guten Whisky.<br />
Epilog hin oder her, insgesamt ein absolut faszinierendes Buch, tiefgehend, eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe &#8211; so vielfältig, intelligent, unterhaltsam, spannend, und doch alle wirklichen Fragen offen lassend &#8211; bitte frage mich niemand, worum es in dem Buch <em>wirklich</em> geht. Ich weiß es noch immer nicht, ahne etwas, aber mehr ist nicht drin &#8211; nicht bei Houllebecq.</p>
<p>Michel Houllebecq: “Karte und Gebiet” – Roman, DuMont Köln, 2011 – original: “La carte et le territoire”, 2010</p>
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		<title>Michel Houllebecq: Karte und Gebiet (2)</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 21:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rm53</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem mich im ersten Teil des Buches schon die Themen Großformatfotographie und Michelin-Karten begeistert hatten, kommen im zweiten Teil noch weitere für mich sehr interessante Themen zur Sprache. Weit interessanter, als die bisherigen seiner Bücher, denn die Touristikbranche oder die Teilchenphysik kann ich höchstens erdulden, und natürlich sind alle diese Bereiche im Grunde auch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem mich im ersten Teil des Buches schon die Themen Großformatfotographie und Michelin-Karten begeistert hatten, kommen im zweiten Teil noch weitere für mich sehr interessante Themen zur Sprache. Weit interessanter, als die bisherigen seiner Bücher, denn die Touristikbranche oder die Teilchenphysik kann ich höchstens erdulden, und natürlich sind alle diese Bereiche im Grunde auch nicht wirklich wichtig.<br />
Aber was ist denn nun wichtig? Am Ende des zweiten Teils des Romans lässt sich das jedenfalls noch nicht sagen, aber natürlich geht es Houllebecq immer wieder um die Frage nach dem Sinn. Grundlegend. Warum leben wir, warum arbeiten wir, warum versuchen wir uns in dieser doch gar nicht schönen Welt irgendwie durchzuschlagen? Das scheint mir sein Hauptthema zu sein, immer schon, und auch im neuen Werk wieder &#8211; und auch im neuen Werk wieder vermutlich ohne Antwort&#8230; aber das will ich erst mal abwarten.</p>
<p>Michel Houllebecq: “Karte und Gebiet” – Roman, DuMont Köln, 2011 – original: “La carte et le territoire”, 2010</p>
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		<title>Martin Suter: Lila, lila</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 13:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rm53</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bücher von Martin Suter, genremäßig nicht eben leicht einzuordnen, verschlinge ich meistens.
Nicht so: Lila, lila.
Dieses Buch hat kaum Elemente von Thriller oder Krimi, fängt eher schnulzig an&#8230; aber die erst 1, dann 2, dann 3 Protagonisten bauen ihr Leben dermaßen verrannt auf Betrug, Lügen, Täuschung auf, dass es mir nur so gegraust hat.
Auf jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bücher von Martin Suter, genremäßig nicht eben leicht einzuordnen, verschlinge ich meistens.<br />
Nicht so: Lila, lila.<br />
Dieses Buch hat kaum Elemente von Thriller oder Krimi, fängt eher schnulzig an&#8230; aber die erst 1, dann 2, dann 3 Protagonisten bauen ihr Leben dermaßen verrannt auf Betrug, Lügen, Täuschung auf, dass es mir nur so gegraust hat.<br />
Auf jeder Seite mehrmals der Gedanke, na hör mal, das kann doch nicht gut gehen, das kann doch nichts werden. Aber sie haben meine stillen Zurufe nicht gehört, und so musste das Verderben kommen, freilich nicht auf einen Schlag, sondern langsam, kriechend.<br />
Und dazwischen immer wieder Hoffnung (&#8221;ich werde ihr alles erzählen&#8221;) und wieder umsonst, wieder &#8220;kommt etwas dazwischen&#8221;, mal wirklich, mal vorgeschoben.<br />
Insgesamt ein wahres Drama.<br />
Dabei könnten sie es doch alle so gut haben, wenn sie sich zusammensetzten und mal richtig aussprächen&#8230;<br />
Ich habe 6 Wochen gebraucht, bis ich durch war, immer wieder musste ich Pause machen, Mut sammeln, um dann wieder zehn Seiten auszuhalten&#8230;<br />
Trotzdem, oder gerade deswegen, sehr gut, wieder mal: Martin Suter räumt bei mir immer die volle Punktzahl ab&#8230;</p>
<p>Martin Suter: &#8220;Lila, lila&#8221; &#8211; Roman, Diogenes Verlag, 2004</p>
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		<title>Donauminiaturen, auch als eBook</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 12:18:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit 25.10.2011 ist mein Buch als Printversion zu haben, kurz danach in den meisten online-Shops für e-Books für praktisch alle elektronischen Reader erschienen.
Nach einiger Wartezeit kam es dann am 20.11.2011 auch in den Apple iBookstore, sowohl in den deutschen als auch den österreichischen. Spät aber doch.
Links auf der Buchseite Donauminiaturen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 25.10.2011 ist mein Buch als Printversion zu haben, kurz danach in den meisten online-Shops für e-Books für praktisch alle elektronischen Reader erschienen.<br />
Nach einiger Wartezeit kam es dann am 20.11.2011 auch in den Apple iBookstore, sowohl in den deutschen als auch den österreichischen. Spät aber doch.<br />
Links auf der Buchseite <a href="http://artm-friends.at/donau/">Donauminiaturen</a>.</p>
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		<title>Michel Houllebecq: Karte und Gebiet (1)</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 13:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rm53</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lieber Neffe,
jetzt habe ich die ersten 110 Seiten (gefühlte 30 Seiten, war eben ganz überrascht, dass es doch schon so viele sind) gelesen.
Weder den Waschzettel noch deine Anmerkungen kann ich bis jetzt nachvollziehen, vielleicht kommt das noch&#8230;
Für mich war nach den ersten 10 oder 20 Seiten ein starkes Gefühl zu spüren, ein Gefühl des &#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Neffe,<br />
jetzt habe ich die ersten 110 Seiten (gefühlte 30 Seiten, war eben ganz überrascht, dass es doch schon so viele sind) gelesen.</p>
<p>Weder den Waschzettel noch deine Anmerkungen kann ich bis jetzt nachvollziehen, vielleicht kommt das noch&#8230;</p>
<p>Für mich war nach den ersten 10 oder 20 Seiten ein starkes Gefühl zu spüren, ein Gefühl des &#8230; hmm&#8230; Heimkommens? Nein, nicht heim, aber zurück, also ein Gefühl da wieder hinzukommen, wo man schon mal war und sich auch wohlgefühlt hat. So ungefähr.</p>
<p>Wie mir das klar wurde, dachte ich mir: Moment, ist doch schon so lange her, dass ich diesen Franzosen gelesen habe &#8211; aber ja, doch, das ist der Houellebecq-Stil, ganz klar, damals hab ich 2 oder 3 Bücher relativ schnell hintereinander gelesen, jetzt ist es eine Art Wiedersehen, mit dem Autor.</p>
<p>Und der soll sich verändert haben? Sagen sie, sagst du? Sicher ja, irgendwie, aber eher unmerklich.<br />
Ein absolut typischer Houllebecq, bis jetzt auf alle Fälle!<br />
Ich finde alles wieder, wie gehabt:<br />
- das seltsame unmerkliche Vermischen von Rückblicken und Gegenwart, bis man nicht mehr so richtig weiß, welche der erzählten Zeiten überhaupt die eigentliche ist&#8230;<br />
- die kategorische, wie wissenschaftliche belegbare Analysen klingende Beschreibung von diversen gesellschaftlichen Vorgängen der jüngeren Vergangenheit,<br />
  wie zB der Speisenwahl der Restaurantgäste, Tourismusindustrie, Großstadtplanung, der von Männern derzeit bevorzugte Frauentyp, oder was immer&#8230;<br />
 (obwohl man als Leser bald weiß, dass diese Beschreibungen eher dem Wunschdenken oder der Phantasie des Autors entstammen, als dass sie Fakten wären&#8230;)<br />
- die absolut bösartige bis zyn. Beschreibung von Sex, Liebe, körperlichem Verfall = Alter, Zusammenhang von Sex und Geld etc. etc.<br />
- die echte Sachkenntnis auf verschiedenen Gebieten, hier zB Fotografie, sogar Großformatfotografie, wobei dann auf S. 72 doch ein kleiner Schnitzer unterlaufen ist, aber bitte&#8230; das kann passieren<br />
- die immer etwas distanziert bleibende Darstellung der Protagonisten, so dass man als Leser nie so ganz 100%ig &#8220;warm&#8221; wird mit ihnen</p>
<p>&#8230; nicht vollständig, diese Charakterisierung seiner Bücher, aber mal ein Versuch&#8230;</p>
<p>wirklich ein toller Autor, aber mehr als hundert Seiten, eher 50, schaffe ich da nicht am Abend.<br />
Den letzten Martin Suter (Allmen und die Libellen) habe ich in einem Abend ausgelesen, ebenso den viel dickeren Hakan Nesser (schwedischer Krimi).<br />
Für den vorletzten Suter (Lila lila) habe ich wegen seiner depressiven Grundstimmung fast 2 Monate gebraucht&#8230;</p>
<p>Liebe Grüße &#8230;</p>
<p>(Wunderbar auch seine Verehrung der Michelin-Straßenkarten, die ich seit 1972 schätze und die trotz aller Navi-Fortschritte für einen rundum gelungenen Frankreichurlaub noch immer unverzichtbar sind&#8230;)</p>
<p>Soweit meine Gedanken zu den ersten 117 Seiten von<br />
Michel Houllebecq: &#8220;Karte und Gebiet&#8221; &#8211; Roman, DuMont Köln, 2011 &#8211; original: &#8220;La carte et le territoire&#8221;, 2010</p>
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		<title>Krimis von Fred Vargas</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 12:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rm53</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über den Sommer habe ich etliche Krimis von der französischen Autorin Fred Vargas gelesen.
Es gibt da einen zunächst recht sympathischen Kommissar, mit dem deutschen Namen Adamsberg. Dieser hat allerdings auch seine dunklen Seiten, wie dem Leser häufig erschreckend drastisch vor Augen geführt wird, und wir fragen uns, ob wir ihn wirklich mögen&#8230; aber ja doch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Sommer habe ich etliche Krimis von der französischen Autorin Fred Vargas gelesen.<br />
Es gibt da einen zunächst recht sympathischen Kommissar, mit dem deutschen Namen Adamsberg. Dieser hat allerdings auch seine dunklen Seiten, wie dem Leser häufig erschreckend drastisch vor Augen geführt wird, und wir fragen uns, ob wir ihn wirklich mögen&#8230; aber ja doch, man muss ihm einfach verzeihen. Aber er ist keineswegs allein, seine Leute in der Kriminalpolizei und auch außerhalb haben oft sogar wichtigere Rollen bei der Aufklärung ziemlich skuriller Fälle als er selbst. Da sind mal diese drei verkrachten Studenten, die zumindest finanziell auf keinen grünen Zweig kommen, aber wahre französische Lebenskünstler sind. Oder die dicke, unglaublich starke Polizistin, die den Kommissar mal dadurch rettet, dass sie ihn an ihrem nackten Körper versteckt&#8230; spannend, aber auch viel zum Lachen.<br />
Damit ist das Spektrum noch lange nicht abgedeckt. Manches mal gleitet die zuerst so realistische Geschichte ins Phantastische ab, und ich frage mich dann, gibt es das wirklich? ZB, können Frösche explodieren, von Zigarettenrauch? Dann denke ich mir, das hat sie sich fein ausgedacht, aber wer weiß, wenn nun doch was dran ist? Eine der Geschichten greift Motive aus den Vampir-Sagen auf, da wird es dann eindeutig märchenhaft.<br />
Mehr will ich nicht verraten, aber was die Vargas schreibt, ist allemal gute Unterhaltung und sehr lesenswert, aber hier und da braucht man starke Nerven.</p>
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		<title>Mein neues Buch</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 19:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rm53</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein neues Buchprojekt ist zum Verlag geschickt, Vertrag gemacht, Probeexemplar bestellt, jetzt heißt es warten.
Spannend.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein neues Buchprojekt ist zum Verlag geschickt, Vertrag gemacht, Probeexemplar bestellt, jetzt heißt es warten.<br />
Spannend.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 288px"><img alt="Cover von Donauminiaturen" src="/donau/donauminiaturen-titel.png" width="278" height="403" /><p class="wp-caption-text">Donauminiaturen Cover</p></div>
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		<title>Stadtwache in Urfahr</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 19:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rm53</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun haben wir die umstrittene Stadtwache (Ordnungsdienst) seit einiger Zeit in Linz. Auch am Donauufer auf Urfahraner Seite, vorm AEC und beim Jahrmarktgelände, sind die oben rot, unten schwarzgekleideten Pärchen häufig aufgetaucht. Inzwischen wurde die Mannschaft aufgestockt. Angeblich, um auch bisher wenig frequentierte Randbezirke beglücken zu können.
Dann gehört wohl Alturfahr-West auch zu diesen Randbezirken.
Jedenfalls habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun haben wir die umstrittene Stadtwache (Ordnungsdienst) seit einiger Zeit in Linz. Auch am Donauufer auf Urfahraner Seite, vorm AEC und beim Jahrmarktgelände, sind die oben rot, unten schwarzgekleideten Pärchen häufig aufgetaucht. Inzwischen wurde die Mannschaft aufgestockt. Angeblich, um auch bisher wenig frequentierte Randbezirke beglücken zu können.<br />
Dann gehört wohl Alturfahr-West auch zu diesen Randbezirken.<br />
Jedenfalls habe ich gestern spät abends ein Dreiergrüppchen (!) überholt, mit dem Fahrrad, kurz vor dem Steinmetzplatzl. Dabei musste einer der drei zur Seite hüpfen, weil sie zu dritt die ganze Straßenbreite beansprucht hatten. Es sind ja nicht unbedingt die Schlankesten, und die Jacken und Gürteltaschen tragen auch ganz schön auf&#8230;<br />
Und heute kam mir ein Pärchen sogar in unserer polizeiverlassenen Gasse entgegen. Tapfer, tapfer.<br />
Wenn sie nur keinen Blödsinn machen.<br />
Immerhin, wenn sie erfolgreich etwas gegen die Hundekoteskalation in der Rudolfstraße erreichten, das wäre nicht schlecht.</p>
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		<title>finale Buchphase</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 21:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rm53</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder mal bin ich dabei, ein Buch zu finalisieren. Endredaktion, sozusagen.
Der Untertitel heißt:
&#8220;Eine Sammlung kleiner Texte vom Leben am großen Strom&#8221;
Sowohl Inhalt als auch Einband werden in Scribus gesetzt, mit diesem Layout-Programm kenne ich mich jetzt schon ganz gut aus. Hab es sogar hinbekommen, zwölf weitere Seiten weit vorne einzuschieben, ohne den schon mehr oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder mal bin ich dabei, ein Buch zu finalisieren. Endredaktion, sozusagen.<br />
Der Untertitel heißt:<br />
&#8220;Eine Sammlung kleiner Texte vom Leben am großen Strom&#8221;<br />
Sowohl Inhalt als auch Einband werden in Scribus gesetzt, mit diesem Layout-Programm kenne ich mich jetzt schon ganz gut aus. Hab es sogar hinbekommen, zwölf weitere Seiten weit vorne einzuschieben, ohne den schon mehr oder fertigen hinteren Teil neu machen zu müssen. Sieht ganz gut aus, finde ich. Obwohl Vollprofis sicherlich immer noch genug auszusetzen fänden.<br />
Aber wenn man sich so anschaut, was Verlage teilweise veröffentlichen, da brauche ich mich nicht zu verstecken.<br />
Und von meinen Texten bin ich sowieso überzeugt&#8230; sonst hätte ich das Projekt ja nicht angefangen.<br />
Mehr demnächst.</p>
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