Intimacy

Letztens gab es Intimacy in Shisha@home.

Ein französischer Film, der allerdings in London spielt. Angelika und ich haben ihn schon vor einiger Zeit im Programmkino gesehen. Ein sehr intimer Film, wie der Name schon sagt. Nicht nur wegen der relativ direkt und ungeschönt gezeigten Sexszenen, auch andere Aspekte der Hauptcharaktere werden gnadenlos aufgedeckt und bloßgestellt.

Die Story ist im Wesentlichen einfach: Ein Mann hat sich von Frau und Kindern getrennt, um etwas Neues oder das „wirkliche Leben“ kennenzulernen. Eher zufällig ergab sich das Ritual, dass er jeden Mittwoch Besuch von einer Frau erhält und mir ihr Sex macht – aber sonst nichts, die beiden reden fast kein Wort dabei und schon gar nicht vorher oder hinterher. Wissen nichts voneinander. Bis er irgendwann anfängt, ihr nachzugehen, und so in ihr Leben hineinstolpert. Sie ist verheiratet mit einem Taxifahrer, und hat mit ihm ein Kind. Abends spielt sie in einem Vorstadttheater und gibt selber Schauspielunterricht. Diese verschiedenen Welten prallen nun in dichten Dialogen aufeinander, und es werden viele Fragen zum Funktionieren bzw. Scheitern von Beziehungen gestellt, aber wenige Antworten gegeben…

Trotzdem kann man einiges mitnehmen von dem Film, und wenn es nur das ist, dass man mal wieder sein eigenes Leben und seine eigene Beziehungen hinterfragt: Läuft das so, wie ich mir das gewünscht habe? Was habe ich davon, was haben die anderen von mir? Sollte ich so weitermachen oder was soll ich ändern?

rm53 gibt 7 von 10 Punkten.

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